Wertstromanalyse und Wertstromdesign
Wertströme verstehen, Verschwendung reduzieren, Prozesse verbessern
Unternehmensbereich: Operational Excellence | Wertstromanalyse
Was ist eine Wertstromanalyse?
Die Wertstromanalyse (Value Stream Mapping, VSM) betrachtet einen Prozess nicht isoliert, sondern über seine gesamte Wertschöpfungskette. Vom Auftragseingang über Planung und Produktion bis zur Auslieferung werden Material- und Informationsflüsse gemeinsam betrachtet. Im Mittelpunkt steht die Frage: Wie fliesst ein Auftrag durch das gesamte System – und wo wird Zeit verbraucht, ohne dass daraus ein Kundennutzen entsteht? Die Analyse schafft damit Transparenz über den tatsächlichen Prozess und macht Zusammenhänge sichtbar, die bei einer Betrachtung einzelner Abteilungen häufig verborgen bleiben.
Wertschöpfung und Verschwendung erkennen
Ein zentraler Bestandteil der Wertstromanalyse ist die Unterscheidung zwischen wertschöpfenden und nicht wertschöpfenden Aktivitäten.
Typische Formen von Verschwendung sind beispielsweise:
• Warten
• unnötige Transporte
• Überproduktion
• zu hohe Bestände
• unnötige Prozessschritte
• Fehler und Nacharbeit
• unnötige Bewegungen
• ungenutztes Wissen
Was bringt eine Wertstromanalyse?
Eine Wertstromanalyse zeigt nicht nur einzelne Prozessprobleme, sondern macht sichtbar, wie sich Bearbeitungszeiten, Wartezeiten, Bestände und Schnittstellen auf den gesamten Wertstrom auswirken.
Typische Verbesserungspotenziale liegen bei:
• Durchlaufzeiten
• Beständen
• Prozessstabilität
• Engpässen
• Schnittstellen
• Informationsflüssen
• Qualität und Nacharbeit
• Kapazitätsauslastung
Entscheidend ist dabei nicht die Optimierung einzelner Prozessschritte, sondern die Verbesserung des gesamten Wertstroms.
Wertstromdesign: Vom Ist-Zustand zum besseren Prozess
Die Wertstromanalyse zeigt, wo Potenziale liegen. Das Wertstromdesign beantwortet die nächste Frage: Wie soll der Wertstrom künftig funktionieren? Auf Basis des Ist-Zustands wird ein Zielbild entwickelt, das beispielsweise kürzere Durchlaufzeiten, weniger Bestände und eine bessere Abstimmung der einzelnen Prozessschritte ermöglicht.
Typische Ansatzpunkte im Wertstromdesign
Je nach Ausgangssituation können beispielsweise folgende Ansätze relevant sein:
• Prozesse stärker am Kundenbedarf ausrichten
• Takt und Kapazitäten abstimmen
• Prozessschritte sinnvoll miteinander verbinden
• Bestände reduzieren
• Engpässe gezielt bearbeiten
• Informationsflüsse vereinfachen
• Pull-Prinzipien einsetzen
• Losgrössen überprüfen
• Standards schaffen
• kontinuierliche Verbesserung etablieren
Wie läuft eine Wertstromanalyse ab?
Eine erfolgreiche Wertstromanalyse beginnt mit einem klar abgegrenzten Wertstrom und einer konkreten Fragestellung.
Wertstromanalyse und Wertstromdesign mit conspark
conspark unterstützt Unternehmen dabei, Wertströme transparent zu machen, Verbesserungspotenziale zu identifizieren und Prozesse nachhaltig weiterzuentwickeln.